Die bronzene Statue des Heiligen Petrus in der Basilika von Sankt Peter im Vatikan gehört zu den bedeutendsten und bekanntesten Kunstwerken der christlichen Welt. Ihre Geschichte reicht weit zurück – und genau darüber gibt es einige faszinierende Diskussionen unter Historikern und Kunstexperten.
27 Euch, die ihr zuhört, sage ich: Liebt eure Feinde; tut denen Gutes, die euch hassen!
28 Segnet die, die euch verfluchen; betet für die, die euch beschimpfen!
29 Dem, der dich auf die eine Wange schlägt, halt auch die andere hin und dem, der dir den Mantel wegnimmt, lass auch das Hemd!
30 Gib jedem, der dich bittet; und wenn dir jemand das Deine wegnimmt, verlang es nicht zurück!
31 Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun sollen, das tut auch ihr ihnen!
32 Wenn ihr die liebt, die euch lieben, welchen Dank erwartet ihr dafür? Denn auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden.
33 Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, welchen Dank erwartet ihr dafür? Das tun auch die Sünder.
34 Und wenn ihr denen Geld leiht, von denen ihr es zurückzubekommen hofft, welchen Dank erwartet ihr dafür? Auch die Sünder leihen Sündern, um das Gleiche zurückzubekommen.
35 Doch ihr sollt eure Feinde lieben und Gutes tun und leihen, wo ihr nichts zurückerhoffen könnt. Dann wird euer Lohn groß sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen.
36 Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!
37 Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet werden! Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt werden! Erlasst einander die Schuld, dann wird auch euch die Schuld erlassen werden!
38 Gebt, dann wird auch euch gegeben werden! Ein gutes, volles, gehäuftes, überfließendes Maß wird man euch in den Schoß legen; denn nach dem Maß, mit dem ihr messt, wird auch euch zugemessen werden.
Bischof von Smyrna, Märtyrer, Apostolischer Vater * um 69 † 155 oder 156 in Smyrna, dem heutigen Ízmir in der Türkei Polykarp kannte noch den Apostel Johannes und wurde von ihm zum Bischof von Smyrna bestellt (vgl. Offb 2, 8-11). Als Sprecher der Kirchen von Kleinasien verhandelte er 155 mit Papst Anicet über den Termin des Osterfestes. In Kleinasien muss er großen Einfluss gehabt haben; die Heiden nannten ihn „den Lehrer Asiens, den Vater der Christen, den Zerstörer der Götter“. Als der römische Statthalter ihm befahl, Christus zu verfluchen, antwortete er: „Sechsundachtzig Jahre diene ich ihm, und er hat mir nie ein Leid getan; wie könnte ich meinen König lästern, der mich erlöst hat?“ Er wurde zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt, und als das Feuer ihn nicht tötete, mit einem Dolch durchbohrt. Über sein Martyrium ist ein zuverlässiger Bericht erhalten. Polykarp ist der letzte Zeuge aus dem apostolischen Zeitalter. http://www.erzabtei-beuron.de/schott/proprium/Februar23.htm
Hl. Odo (Otto)
† 1171
Graf von Cappenberg, Propst † 23. Februar 1171 in Cappenberg bei Dortmund in Nordrhein-Westfalen Odo war der erste Propst des Prämonstratenserstiftes, das auf der Burg seiner Eltern in Varlar bei Coesfeld gegründet wurde. 1148 übertrug er einige Reliquien seines Bruders Gottfried nach Cappenberg, 1156 wurde er dort Propst und sorgte für reiche Schmückung der Kirche. Odos Grab wurde 1634 von den protestantischen Hessen zerstört, aber dann wieder hergestellt. www.heiligenlexikon.de
Hl. Romana
† 335
Einsiedlerin † um 335 bei Todi Romana ist eine legendäre Figur. Sie floh aus ihrem Elternhaus und lebte eine Zeit lang auf dem Berg Soracte bei Rom. Dort wurde sie vom römischen Bischof Silvester I. getauft, der sich vor den Verfolgungen Diokletians zurückgezogen hatte. Später entschied Romana sich zu einem Leben als Einsiedlerin in einer Höhle in der Nähe von Todi. Romanas Reliquien wurden 1301 in die Kirche s. Fortunato in Todi gebracht. www.heiligenlexikon.de
Hl. Willigis
* Niedersachsen
† 1011
Erzbischof von Mainz * in Niedersachsen † 23. Februar 1011 in Mainz in Rheinland-Pfalz Willigis stammte aus Sachsen. Er wurde Kaplan am Hof des deutschen Kaisers Otto I., 971 Reichskanzler und im Jahr 975 unter Otto II. Erzbischof von Mainz. Papst Benedikt VII. verlieh ihm den Titel eines päpstlichen Vikars, vergleichbar mit der Funktion eines Erzbischofs als den anderen Bischöfen bis hin nach Prag übergeordnet, ausdrücklich mit dem Recht ausgestattet, Könige zu weihen und Synoden einzuberufen. Damit war die Spitzenstellung der Bischöfe von Mainz im Frankreich gesichert. Sein Ehrentitel Vater des Kaisers und des Reiches signalisiert seine Stellung. 983 salbte Willigis Otto III. in Mainz zum König, nachdem er in der Krise um die Nachfolge von Otto II. sich nachdrücklich - auch gegen Ottos Großmutter Adelheid - für die Rechte des Thronfolgers eingesetzt hatte. 996 führte er 996 Gregor V., den ersten deutschen Papst, in Rom in sein Amt ein, 1002 krönte er 1002 Heinrich II. zum König. Durch Otto III. gute und direkte Verbindungen zum Papst wurde Willigis' Einfluss in der Zeit der Päpste Grogor V. und Silvester II. allerdings gering. Im Streit mit Bernward von Hildesheim um das Stift Gandersheim gelang es ihm nicht, seine Interessen durchzusetzen. Von der Krönung Ottos III. zum König in Aachen wurde er 997 sogar ausgeschlossen. Der Gründung des Bistums Bamberg auf seinem Territorium musste er 1007 zustimmen. Wirtschaftliches Wohlergehen und politische Stablilität waren ihm Voraussetzungen für eine auch religiös funktionierende Kirche. Willigis errichtete das Stift St. Stephan in Mainz und weitere Stifte, dazu die Domschule in Mainz. Er war Bauherr des Mainzer Martins-Doms - veranlasst wohl durch seinen Ausschluss von den Krönungsfeiern 997 -, der am Tag seiner Weihe 1009 allerdings abbrannte. Willigis wurde in der Mainzer Stephanskirche bestattet. Schon bald nach seinem Tod wurde er als Heiliger verehrt, im 12. Jahrhundert erhielt er ein eigenes Messformular. Als er im 17. Jahrhundert ins Prprium von Mainz aufgenommen wurde, gab es allerdings heftige Auseinandersetzungen darüber mit der Ritenkongregation in Rom. Er ist Patron der Wagner, weil er Sohn eines Wagners gewesen sein soll. Aus Stolz auf diese einfache Herkunft habe er das Wagenrad, das heute noch im Wappen von Rheinland-Pfalz zu sehen ist, zu seinem Wappenzeichen gemacht. www.heiligenlexikon.de
Auch Gruppe von Diakonen aus Österreich mit Ehefrauen dabei. Teilnehmer durchschreiten Heilige Pforte und kommen zu Gottesdiensten, Katechesen und Erfahrungsaustausch zusammen. Am Sonntag Diakonatsweihe im Petersdom mit Erzbischof Fisichella in Vertretung des erkrankten Papstes.
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