"Die Reise der Pinguine" ist, so höre ich, ein wunderbarer Film. Ich habe ihn leider noch nicht gesehen. Er wurde in wenigen Wochen zum Welterfolg. Faszinierend wird das Leben, das Brutverhalten, das Meistern extremer Klimasituationen dieser "Watscheltiere" dargestellt.
Und dennoch schon wieder ein neuer Evolutionsstreit. Amerikanische christliche Kommentatoren sind begeistert über die Tugenden der Pinguine und meinen, dass ihre Fähigkeiten, den extremen Temperaturen, dem Meer, den Tierfeinden zu widerstehen und gleichzeitig vorbildliche, opferbereite, monogame Eltern zu sein, gegen Darwins Theorie und für ein "Intelligent Design" spricht. Also für die Schöpfung und gegen Darwin. So war vor kurzem zu lesen. Der Autor dieses Filmes, ein französischer Filmemacher, wehrt sich energisch gegen eine solche "Vereinnahmung". Er sei, so sagt er, "mit Darwins Milch aufgezogen worden" und habe "nur" einfach einen Tierfilm machen wollen (vgl. "Der Standard", 22./23. 10. 2005, Seite 43).
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