Als Vorbereitung auf die Karwoche veranstaltete Kirchenmusik Referent aus dem Vikariat Wien Nord Johannes Lenius einen Kantorenkurs in der Pfarre Gänserndorf.
An zwei Samstagvormittagen (22. Februar und 29. März) wurden beim Kantorenkurs inGänserndorf die Themen zum Singen für Soilst/innen für Kleingruppen (Scholen) angesprochen, erprobt, und diskutiert. Mit besonderem Blickwinkel auf die Karwoche. Dazu darf trafen sich zwölf Teilnehmer/innen aus verschiedenen Pfarrgemeinden des ganzen Vikariates in den Räumlichkeiten der Pfarre Gänserndorf, gleich neben der Kirche.
Die Themenbereiche umfassten drei große Bereiche des Singenss in der Liturgie:
Als erstes die Wechselgesänge mit der Gemeinde, wie zum Beispiel Kyrie-Litaneien, Agnus-Dei-Gesänge, und Prozessiongesänge zur Gabenbereitung und zur Kommunionausteilung.
In einem weiteren Bereich wurde die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Psalm-Singen vorgestellt und gesungen, sowohl einfache und feierliche Modelle als auch auskomponierte Fassungen. Dabei wurde jeweils berücksichtigt, wann es sich um handlungsbegleitende Fomen oder solistische Vortragsversionen (etwa nach den Lesungen) handelt.
Der dritte Bereich war der konkreteste und umfangreichste: Die wichtigen Gemeindegottesdienste der Karwoche von Psalmsonntag bis Ostersonntag. Hier bildeten die Psalmen nach den Lesungen den Hauptteil. Die Texte wurden als ganzes portraitiert, und der Spannungsverlauf in den Auswahlblöcken für die „Antwortpsalmversion“ hervorgehoben. Musikalisch wurden dann jeweils eine Modellversion (aus dem Behelf von Walter Hirt) und eine auskomponierte Fassung (von J. Lenius erstellt oder aus dem Münchener Kantorale) vorgestellt und erprobt.
Dabei konnten in den Unterschieden zwischen Modell und angepasster Komposition die Vor- und Nachteile dargestellt werden. Es stelle sich heraus, dass es mitunter passend ist, in eine und der selben Version zwischen verschiedenen Modellen zu wechseln.
Als abschließende „Zugabe“ wurden Ideen zur Gesteltung der speziellen Teile der Fußwaschung und Kreuzverehrung ausgeteilt.
In einem ausführlichen Skriptum konnten sie Teilnehmer/innen auch noch viele Anregungen für die weitere Arbeit in den konkreten Gemeinden mitnehmen.
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