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10.01.2016 · Caritas

„Stärke einer Pfarre liegt in der menschlichen Begleitung“

Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Wien

"Sobald man die Menschen kennt, ändert sich ganz viel. Ich habe das selber auch erlebt", motiviert der Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Wien, Rainald Tippow zum Engagement für schutzbedürftige Menschen.

Rainald Tippow, Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Wien, appelliert und motiviert zur Mithilfe.

Rainald Tippow, Flüchtlingskoordinator der Erzdiözese Wien, zieht im Gespräch mit erzdiözese-wien.at, Zwischenbilanz zur Bereitstellung von Flüchtlingsquartieren, motiviert Pfarren sich zu beteiligen und gibt Ausblick auf die Herausforderungen der Flüchtlingshilfe 2016.

 

erzdiözese-wien.at:  Sie sind seit vier Monaten Flüchtlingskoordinator in der Erzdiözese Wien. Welche Schwerpunkte setzen Sie aktuell in ihrer Tätigkeit?

Rainald Tippow:
Insgesamt blicke ich auf diese Arbeit mit einer großen Dankbarkeit in eine zweifache Richtung: Die eine ist das, was viele Pfarren tun, was Einzelpersonen in Pfarren machen, auch wie viele Menschen von außerhalb der Kirche sich in Pfarren engagieren in Fragen der Flüchtlingsunterbringung. Wir haben in dieser Zeit sehr viele Menschen untergebracht. Rund 300 direkt in Pfarrhöfen, Pfarrheimen, einige in Containern, die aufgestellt wurden und auch in den nächsten Wochen aufgestellt werden. Die von Pfarren betreut werden bzw. von mobilen Mitarbeitern der Caritas. Der kirchliche Bereich ist der größte Beherbergungsbetrieb für Flüchtlinge im nichtstaatlichen Bereich. Auf der anderen Seite bin ich auch dankbar, weil uns bewusst wird in dieser Arbeit, wie gesegnet wir in Österreich sind. Wir sind an keinem geostrategisch interessanten Punkt, wir haben kein Erdöl. Es wird einem bewusst, von welchen Faktoren der Zeit, des Ortes es abhängt, ob man im Krieg aufwächst oder in friedlicher Umgebung.

 

Insgesamt beschäftigt mich die große Spannung in der Gesellschaft, auch in den Pfarren. Wir haben viele Pfarren, die sich sehr engagieren, die gerade zu Weihnachten sagen, dass wir angesichts dieser Tragödie von Zehntausenden Flüchtlingen auch in unserem Land mit dem Weihnachtsevangelium eine Fluchterzählung haben, wo wir sagen, hier klopft tatsächlich die Heilige Familie bei uns an. Auf der anderen Seite haben wir Pfarren, wo es überhaupt kein Thema ist. Wo sekundäre Zuschreibungen, wie Kultur, Religion, Geschlecht der Menschen mehr wiegt als die Frage, sollen wir jemanden aufnehmen oder nicht. Für mich ist auch erschreckend, wie viel leer stehenden Wohnraum es in unseren Orten gibt, der nicht genutzt wird und auch nicht genutzt werden kann. Wir rufen viel an und oft wird wortlos aufgelegt, sobald man fragt, ob jemand bereit wäre, die Wohnung entgeltlich zu vermieten für Flüchtlinge. Das stimmt schon nachdenklich.

 

Wer Flüchtlinge persönlich kennen lernt, bekommt einen anderen Blick auf ihre Situation?


Sobald man die Menschen kennt, ändert sich ganz viel. Ich habe das selber auch erlebt. Ich bin selber in einem Kreis in unserem Ort, wo wir uns sehr intensiv um zwei Flüchtlingsfamilien kümmern. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass die Aufnahme von Flüchtlingen eine ganz bedeutsame Problemlösungsstrategie ist. Wenn eine Pfarre mit internen Problemen Menschen auf der Flucht aufnimmt, so werden sich diese Probleme in Luft auflösen. Wir erleben einfach durch die Aufnahme von Menschen, wie banal unsere ganzen Alltagssorgen sind, auch wie banal die kirchlichen Struktursorgen sind. Wenn mir in einer Pfarre signalisiert wird, man kann niemanden aufnehmen, weil man die Räumlichkeiten gerade renoviert hat, muss ich sagen, die Überwertung des Steins gegenüber dem Menschen ist unerträglich aus der Sichtweise des Evangeliums. Ich erlebe hier tatsächlich eine große Bereicherung.

 

Es ist viel, es ist anstrengend, man hat zum Beispiel Spitalsbesuche zu eigenartigen Zeiten, wenn man sich um Flüchtlinge kümmert. Es ist eine unglaubliche Bereicherung. Ich lade die Pfarren, die sich damit noch nicht auseinandergesetzt ein, sich darauf einzulassen, auch weil es das Wesen von Kirche ist. Eine Gemeinde, die sagt wir treffen uns, weil wir uns wohl fühlen, weil wir eine spirituelle Tankstelle haben, aber wir vergessen auf den Menschen, in dem die eigentliche Christusbegegnung möglich ist, so eine Pfarre müsste sich heilen lassen, durch die Begegnung mit einem Menschen auf der Flucht.

 

Gibt es Kooperationen mit der Stadt Wien und dem Land Niederösterreich in der Flüchtlingsunterbringung?


Mit Nichtregierungsorganisationen, staatlichen Stellen, dem Fonds Soziales Wien, dem Land Niederösterreich gibt es sehr gute Austauschbeziehungen. Das Problem haben alle im gleichen Ausmaß. Wir haben in Österreich 2015 mehrere zehntausend Menschen untergebracht. Wir wissen es nicht genau, wie viele es tatsächlich waren, aber 60.000 bis 80.000 Menschen, teils vorübergehend, teils längerfristig. Das ist eine gewaltige Herausforderung. Die Wiener Pfarren haben 17.000 Menschen in Notquartieren untergebracht. Derzeit bringen sie gerade über den Winter 130 Personen mittelfristig für ein halbes Jahr unter und weitere 300 in Wohnungen für ein Jahr und länger. Das ist eine gewaltige finanzielle und betreuungstechnische Herausforderung.

 

Der Vorteil einer pfarrlichen Unterbringung ist, das ist nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern das ist in aller Regel auch eine sehr intensive soziale Begleitung. Das ist Sorge um den Kindergartenplatz, Schul-, Amts-, Arztbegleitung, Übersetzungstätigkeiten, Arbeitsmarktfragen usw. Das heißt Personen, die von Pfarren betreut werden, haben eine Intensivbetreuung sieben Tage in der Woche, haben oft fünfmal wöchentlich Deutschkurse. Ein Platz in irgendeiner namenlosen Unterkunft, wo gekocht wird, ist nicht zu vergleichen mit einer pfarrlichen Betreuung.

 

Wie lange kann ein Notquartier ein Notquartier sein, ab wann benötigt es mehr?


Bei den Transitquartieren ging es kurzfristig darum bei Kälte, bei Regen, teilweise auch bei Schnee, dass die Menschen nicht auf der Straße schlafen mussten. Und da ist jeder Platz unter einem Dach besser, als ein Platz auf der Straße. Sobald jemand mehrere Wochen an einem Platz lebt, braucht es einfach eine gewisse räumliche Trennung. Idealerweise geht es um Wohnraum, der zumutbar ist. Wir stecken keine Menschen in irgendwelche Löcher! Ein Großteil der kirchlichen Bausubstanz ist Substanz, die jahrelang oder jahrzehntelang nicht bewohnt wurde, die ist in aller Regel nicht geeignet. Ohne Fließwasser, ohne Sanitärbereich, ohne Heizung, das ist kein gesellschaftsadäquates Wohnen. Da geht es nicht um Luxus, sondern den Grundstandard, von dem wir in Österreich im Jahr 2016 sagen, das ist

menschengerechtes Wohnen.

 

Wie kann es gelingen, weitere Pfarren zur Mithilfe bei Schaffung fixen Wohnraums für Flüchtlinge zu motivieren?


Wir werden in den nächsten Wochen alle Pfarren in der Erzdiözese Wien noch einmal informieren über die Möglichkeit Menschen auf der Flucht unterzubringen. Wir begleiten die Pfarren auch. Was eine Pfarre nicht leisten kann, darum bemühen wir uns. Es geht um ein gutes Zusammenspiel von dem was eine Pfarre leisten kann und von dem was

über die Erzdiözese Wien, oder über die Caritas geleistet werden kann.

 

Was sollte eine Pfarre in der Flüchtlingshilfe leisten können?


Sie sollte einen zumutbaren Wohnraum haben, der trocken ist, der über einen Sanitärbereich verfügt, beheizbar ist. Und im Idealfall eine Gruppe von fünf bis sieben Personen, die sagt, sie kümmert sich und schaut welche Alltagsnöte da sind. Von unserer Seite wird alles zur Verfügung gestellt, was Verbindung zu Ämtern bedeutet. Wir haben Listen von Ärzten, viele Kontakte zu öffentlichen Stellen und privaten Hilfsangeboten. Aber die Stärke einer Pfarre liegt einfach in der menschlichen Begleitung. Die können wir zentral nicht leisten.

 

Welche Information haben Sie über die derzeitige Lage in den Flüchtlingslagern in der Türkei, dem Libanon und in Jordanien?

 

Es gibt eine Extremsituation in vielen Flüchtlingslagern. Die Menschen sind so hoffnungslos, das sie sich auch nicht mehr auf die Flucht machen. Es gibt aber eine ganze Reihe von Menschen, die sagen, wenn ich meine Verantwortung als Vater, als Mutter ernst nehme, muss ich das Überleben meiner Kinder sichern. Das kann ich nicht in der Türkei, im Libanon oder in Jordanien, geschweige denn in Syrien, das geht nur in Europa. Diese Menschen laufen um ihr Leben und jenes ihrer Kinder, und die werden kommen. Da nutzt kein Zaun, egal ob in der Kafkaesken Bauweise Österreichs, mit Löchern oder in einer geschlossenen Form. Jemand der Überleben möchte, läuft so lange bis er überlebt hat, oder stirbt. Das muss uns einfach klar sein. Wenn es uns nicht gelingt, es dort politisch in den Griff zu bekommen, werden die Menschen zu uns kommen.

 

Die Prognosen gehen davon aus, dass es 2016 mehr Menschen sein werden, als vergangenes Jahr. Wir müssen einfach das tun, was zu tun ist, unmittelbar. Das heißt, die Menschen die da sind haben gewisse Rechte, darauf müssen wir schauen. Wir müssen ihnen als Mensch, als Christ begegnen. Wir müssen anlassbezogen mit der Situation umgehen, solange es keine Aktion auf einer breiten politischen Ebene gibt. Hier gibt es aber eine ganze Reihe von hoffnungsfrohen Ansätzen. Wenn tatsächlich mehr als 100.000 Menschen kommen, geht das in der derzeitigen Form nicht mehr. Ich glaube, dass es eine Menge von freien Flächen gibt, die man in Leichtbauweise verbauen kann. Wir sind ein reiches Land, das muss uns immer klar sein. Der Libanon hat immer noch mehr Flüchtlinge aufgenommen als ganz Europa, obwohl er so groß wie Tirol ist. Wir haben in Europa keine Flüchtlingskatastrophe, keine Flüchtlingsströme, wir haben bestenfalls einen Promille- oder Prozentanteil im niedrigen einstelligen Prozentbereich, was Menschen anlangt, die weltweit auf der Flucht sind. Eine Lösung habe ich nicht außer darauf zu hoffen, dass wir das schaffen werden.

 

 

In der Erzdiözese Wien möchte man 1.000 fixe Quartierplätze für geflüchtete Menschen bereitstellen. Wie sieht es damit aus?


Derzeit stehen wir bei etwas mehr als 300. Wobei ich ungefähr 130 Wohnraumangebote noch habe. Wobei Wohnraumangebot meint ein bis neun Plätze. Die guten Angebote dabei sind einfach abgegrast. Das heißt viele Pfarren bieten etwas an, weil sie sagen, wir haben hier den seit langem leerstehenden Pfarrhof, der ist in aller Regel nicht verwendbar. Ich vertraue darauf, dass Pfarren aufgrund der Kenntnis vor Ort sagen, hier oder dort gibt es eine Wohnung, die wir anmieten können, da bringen wir jemanden unter. Vorhandener Wohnraum ist immer, oder in aller Regel besser, als eine mühsame und aufwändige Renovierung.

 

Ist das Ziel der 1.000 fixen Plätze dann überhaupt erreichbar?


Ja, mit Sicherheit. Ich gehe davon aus, dass es zu schaffen ist. Wir haben 660 Pfarren in der Erzdiözese Wien. Wenn ich von einer Familiengröße von vier Personen ausgehe, müsste ein Drittel der Pfarren hier Menschen aufnehmen und wir wären dort, weil wir auch einige Pfarren haben, die große Container aufstellen. Das Priesterseminar in Wien wird im Frühjahr einen Container für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aufstellen. Wir haben in der Pfarre Rodaun einen größeren Containerstandplatz. Es gibt hier einige Orte, wie zum Beispiel das Kloster St. Gabriel, die viele Menschen aufnehmen. Eine Familie pro Pfarre müsste verkraftbar sein und wäre eine Bereicherung für die Pfarre.

 

Im Zusammenhang mit den Flüchtlingen, die nach Europa kommen, wird immer wieder über "Werte" diskutiert, die es in unserem Kulturraum gibt. Welche Meinung haben Sie dazu?


Ich halte es für eine große Errungenschaft, das bei uns jeder Mensch sein Leben so gestalten kann, wie er möchte. Es wäre eine Katastrophe, wenn wir sagen im vorauseilenden Gehorsam ändern wir unseren Wertehorizont, unsere Errungenschaften, nur damit jemand anderer möglicherweise nicht gestört wird, der vielleicht gar nicht davon gestört ist. Ich denke, dass wir das Wesen unserer Gesellschaft, auch das Wesen des Christlichen, zu dem eben auch Freiheit, Gestaltung des Lebens gehört, den Flüchtlingen vermitteln müssen. Wie ich es im Gespräch erlebe, kommen die Menschen ja genau aus diesen Gründen.

 

Ich habe in der Arbeit mit den Flüchtlingen kein einziges Mal eine Ablehnung unserer Kultur erlebt. Ich habe kein einziges Mal erlebt, dass sich jemand geweigert hätte, zu Weihnachten an einer Feier teilzunehmen. Wir haben selber mit unseren Flüchtlingsfamilien Weihnachten gefeiert. Natürlich wird man es sensibel machen. Aber ihnen zu zeigen, wie wir Weihnachten feiern ist in Ordnung. Die Kinder unserer Flüchtlingsfamilien haben den Nikolobesuch im Kindergarten genossen und auch zu Hause. Es führt eher zu Diskussionen, was reitet uns hier im Westen, dass wir uns um Menschen kümmern, die uns eigentlich nichts angehen. Und hier zu vermitteln, das ist ein Charakteristikum der christlichen Kultur, sich genau um jene zu kümmern, die nicht dazu gehören. Das ist genau die Stärke von Jesus, den Menschen zu sehen, nicht die Frage der Herkunft. Ich glaube, dass wir da sehr viel vermitteln können.

 

In der Politik taucht der Begriff der "kapazitätsorientierten Obergrenze" in Zusammenhang mit der Aufnahme von Flüchtlingen auf. Auch über eine "eingeschränkte" Mindestsicherung wird nachgedacht. Was halten Sie davon?


Eine Obergrenze für Flüchtlinge geht erstens schon einmal deswegen nicht, weil wir ein Rechtsstaat sind, der die Genfer Flüchtlingskonvention unterschrieben hat. Wir können hier nicht sagen, wir machen einen Schnitt bei 50.000 und du bist leider der 50.001. Asylwerber. Das könnten wir auch nicht machen bei anderen Zusicherungen, etwa wenn wir sagen, wir haben so und so viele Pensionen und wir sagen dem nächsten Pensionisten du bekommst keine Pension mehr. Sicher geht es um Rechte, gerade im sozialen Bereich müssen wir das vielleicht noch einmal deutlicher lernen. Aber Recht kann nicht ausgehebelt werden, nur weil man sagt, das wären zu viele.

 

Zur Frage der Kürzung der Mindestsicherung: Wer in Wien lebt, dem wird bewusst sein, dass man für das Wohnen vielleicht 600 bis 800 Euro monatlich benötigt, am Tag mindestens fünf Euro für das Leben und dass einmal die Waschmaschine kaputt werden kann. Hier kann man mit der Mindestsicherung mehr schlecht als recht leben. Wenn ich hier noch weiter kürze, fürchte ich, dass es zu einer breiten Verelendung kommen wird. Wir werden Kinderarmut erleben. Kinder werden in nicht beheizten Wohnungen lernen müssen oder eben nicht lernen können. Jede Form von Verelendung führt zu sozialen Spannungen und Problemen. Ich glaube man sollte vielmehr Energie darauf investieren, die Arbeitsmarktzugänge zu erleichtern. Wir brauchen unbedingt eine frühzeitige Erkennung der Fähigkeiten und Fertigkeiten, der Ausbildung der Menschen, die zu uns kommen, um dort ansetzen zu können. Jeden Tag, den Flüchtlinge keinen Deutschkurs machen, keine Vorbereitung auf ihr Leben hier machen, ist ein verlorener Tag.

erstellt von: Stefan Hauser
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Weitere Informationen:
 

Asylhilfe Überblick Österreichweit

 


 

Schwerpunkt zum Thema Flucht und Asyl auf erzdioezese-wien.at

 


Tipps für Pfarren, die helfen wollen: 

 

Spenden sammeln, die Pfarre gibt Sicherheit

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St. Gabriel: Steyler Missionare sammeln Sachspenden für Geflüchtete auf der Balkanroute

Mitten im Winter wächst die Solidarität: Eine neue Initiative zeigt, wie engagierte Menschen konkrete Hilfe für Schutzsuchende organisieren und sichtbar machen.

Eröffnung des Hospiz im Haus der Barmherzigkeit: Für ein Leben in Würde bis zum Schluss

Am Mittwoch eröffnete das Haus der Barmherzigkeit sein erstes Hospiz in Wien. Der ernannte Erzbischof Josef Grünwidl segnete die Menschen, die dort arbeiten und die für kurze Zeit ein Zuhause im Hospiz finden.

Elisabeth Birnbaum: "Wege durch den Bibelwald"

Wer die Bibel neu entdecken möchte, findet in diesem ungewöhnlichen Zugang eine Einladung, vertraute Texte mit frischen Augen zu erkunden.

Unendlichkeit des Lichtes von Billi Thanner

Kunstinstallation auf Votivkirche: Mit 4900 Lichtpunkten in die Unendlichkeit

Eine Lichtskulptur der Künstlerin Billi Thanner strahlt ab 16. Dezember zwischen den Türmen der Votivkirche über Wien. Es handelt sich um einen liegenden Achter, das Unendlichkeitssymbol.

Ständige Diakone: Geweihte Brückenbauer zwischen Kirche und Welt

Geweihte Männer mitten in Beruf und Familie: Ständige Diakone dienen als unverzichtbare Vermittler zwischen kirchlichem Auftrag und dem Leben der Menschen.

Personelle Veränderungen im Dezember 2025

Folgende personelle Veränderungen wurden im Wiener Diözesanblatt vom Dezember 2025 bekannt gemacht.

Gaza: Weihnachtslichter inmitten der Zerstörung

Weinachten in Gaza in aller Einafchheit und Schlichtheit, mit dem Wunsch nach Frieden am Weihnachtsbaum.

Feuerfest 2026: Einladung zum großen Firm -Event

Am 21. März 2026 lädt die Katholische Jugend Wien Firmlinge zum Feuerfest mit Workshops und Gottesdienst in der Votivkirche.

Linzer Liturgiker mit Pius-Parsch-Preis geehrt

Alte liturgische Ostertexte als immer aktueller Widerhall der existentiellen Fragen des Menschen.

Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule

Papst setzt am Marienfeiertag mit Gebet vor der Muttergottes nahe der Spanischen Treppe Tradition seiner Vorgänger fort

Hochfest Maria Empfängnis: Grünwidl klärt Missverständnisse auf

Designierter Wiener Erzbischof weist auf Missverständnisse, historischen Bezug und persönliche Relevanz des Hochfestes hin - Fest mit österreichischer Tradition

Schönbrunner Krippe zieht um: Ein Advent der Nächstenliebe in Rudolfsheim

Die größte Krippe Wiens mit 20 Figuren ist seit dem 1. Advent vor der Rudolfsheimer Kirche zu bewundern. Im Vorjahr hatte sie keinen Platz mehr vor Schloss Schönbrunn.

Neustart für Steyler Predigt- und Liturgiedienst: „Die Anregung“ ist zurück!

Nach einer Unterbrechung lassen die Steyler Missionare ihren beliebten Online-Dienst „Die Anregung“ wieder aufleben. 

Adventkranz mit zwei brennenden Kerzen.

Gottesdienste im Radio und TV zum 2. Advent und Mariä Empfängnis

Eucharistiefeiern aus dem Wiener Stephansdom, aus der Salzburger Militärpfarre und aus Niederösterreich. Hochfest am 8. Dezember feiert die Empfängnis der Jungfrau Maria.

Kardinal Nemet weihte zwei Diakone der Salvatorianer

Kardinal Nemet weihte zwei Diakone der Salvatorianer

Die Ordensbrüder Adrian Hafner und Jean-Luc Kapend Chiseng stehen vor ihrer Priesterweihe 2026.

Pallottikirche

Pallottinerorden: Profanierung der Wiener Pallottikirche erst 2026

Orden reagiert auf Bitten aus der Gottesdienstgemeinde mit einer Verschiebung auf Anfang März.

Zu Besuch im Mutter-Kind-Haus: Toni Polster, Andi Herzog und Dr. Bohl als Nikolaushelfer – ein Abend voller staunender Kinderaugen.

Prominente Nikoläuse besuchen die St. Elisabeth-Stiftung

Zu Besuch im Mutter-Kind-Haus: Toni Polster, Andi Herzog und Dr. Bohl als Nikolaushelfer – ein Abend voller staunender Kinderaugen.

Ein Mann sitzt auf der Couch und googelt.

Online-Suchtrends 2025: Österreich googelte Alter des neuen Papstes

Auch Ereignisse rund um Tod von Papst Franziskus interessierten die Internetnutzer.

„Hands On Mentoring“ unter Top-3-Jugend-Integrationsprojekten

Das Projekt der Katholischen Aktion zur Arbeitsintegration von Jugendlichen erhielt bei der Verleihung des Österreichischen Integrationspreises den zweiten Platz in der Kategorie „Jugend“.

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Sie möchten den Menschen in der Ukraine helfen? Hier ein kurzer Überblick über einige der vielen Spendenmöglichkeiten.

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Wiener Diözesanadministrator und Caritasdirektoren rufen von 21. September bis 19. Oktober zur Sammlung haltbarer Lebensmittel für armutsbetroffene Menschen in 140 Pfarren in Wien und NÖ auf. Grünwidl: "Genügend Lebensmittel zu haben, ist keine Selbstverständlichkeit".

Bub freut sich auf die Schule

Schulstartpakete der Caritas helfen Familien gegen Teuerung

Günstige Schulsachen in carla-Shops im Angebot. Caritasdirektor Schwertner: Bildungschancen dürfen nicht vom Einkommen der Eltern abhängen. Freiwillige für Lerncafés und Lernhilfe-Projekt "FREI.Spiel" gesucht.

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Österreichweites Glockenläuten gegen den Hunger am 25. Juli

Die Bischofskonferenz hat das österreichweite Kirchenglockenläuten bei ihrer letzten Vollversammlung beschlossen. Mehr als 3.000 Kirchen beteiligen sich.

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Wiener Caritas startet Hitze-Hilfe und öffnet 23 Klimaoasen

Mit Pfarren in Wien und Niederösterreich öffnet die Caritas Pfarrgärten für Menschen in Not und bittet um Spenden für Hitze-Paket: 50 Euro für Sommerschlafsack, Sonnencreme und Trinkwasser.

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Botschafter Khymynets: Unterstützung für die Ukraine wichtiger denn je. Caritas-Europa-Präsident Landau warnt vor tödlichen Folgen der Streichung der US-Hilfsgelder. Caritas-Vizepräsident Bodmann appelliert zu "langem Atem" beim Spenden.

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55.000 Gespräche im "Plaudernetz": Die Caritas Wien fordert einen nationalen Aktionsplan gegen Einsamkeit. Auch die Teuerung trägt dazu bei, dass Menschen weniger Sozialkontakte haben.

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Wiener Caritas verstärkt Unterstützung in der Weihnachtszeit

Plaudernetz auch über die Feiertage erreichbar. Wärmestuben in Pfarren für Wärme und Gemeinschaft. Caritas: Kleines "Weihnachtswunder" für Bewohner von Haus Noah.

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Wiener Erzbischof besuchte Le+O-Ausgabestelle Waldkloster in Wien-Favoriten und dankte den 800 Freiwilligen, die das Hilfsprojekt von Caritas und Wiener Pfarren erst ermöglichen.

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Daniela Krenn (Falter), Miriam Steiner (Ö1), Andrea Eder (ORF), und Johannes Greß (Wiener Zeitung Online) mit Hauptpreisen ausgezeichnet. Wiener Caritasdirektor Schwertner: "Journalismus stärken, der Fakten einordnet und Propaganda und Lügen entlarvt, Dialog fördert und jenen eine Stimme gibt, die keine starke Lobby haben".

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